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- 4.10.2009: -Wussten Sie schon …
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- 12.8.2009: Wussten Sie schon ... Unterschiede zwischen Trocken- und Feuchtfutter
- 12.8.2009: Die 10 Gebote der sanften Hundeerziehung
- 12.8.2009: Tier-Zentrum Dillingen informiert -Kiga-Kinder in die Hundeschule
Blogroll
Archiv der Kategorie Senioren
-Wussten Sie schon …
4.10.2009 von Bernd Meyer-Haberland.
Tier-Zentrum Dillingen informiert -Wussten Sie schon …
Wir bieten Ihnen hier eine Möglichkeit, zu unseren Informationen mit den Themen Hund und Katz Ihre Erfahrungen niederzuschreiben. Unsere Beiträge beziehen sich auf unsere Tätigkeitsschwerpunkte Erziehen, Ausbilden, Pflege und Ernähren von Hunden und Katzen.
Treten Sie ein in einen Dialog mit Gleichgesinnten. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare (am Ende des Beitrages klicken Sie bitte auf “Kommentare”).
Wenn Sie Ihren Hundes oder Ihre Katze gesund ernähren möchten und an einem Zusatzeinkommen interessiert sind, schauen Sie mal hier.
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Geschrieben in Augsburg, Donauwörth, Günzburg, Belohnung, Dillingen, Tierzentrum, Hunde, Katzen, Telepathie, Servicehunde, chemiefrei, Magendreher, Wertingen, Höchstädt, Stubenreinheit, Neu-Ulm, Ulm, Nördlingen, Hundeschule, Einzugsbereich, Lauingen, Gundelfingen, Zusatzeinkommen, Geld verdienen, Angst, Dominanz, Durchfall, Allergie, Aggressionen, Raufer, Ernähren, Erziehen, Welpen, Junghund, Fellprobleme, Pflege, Feuchtfutter, Dosenfutter, Zusammensetzung, Inhaltsstoffe, Trockenfutter, Kinder, Besuchsdienst, Behinderte, Senioren, Kindergarten, Uncategorized | Drucken | Keine Kommentare »
Wussten Sie schon … Unterschiede zwischen Trocken- und Feuchtfutter
12.8.2009 von Bernd Meyer-Haberland.
Über viele Jahrtausende wurden Hunde mit Essensresten versorgt. Seit den sechziger Jahren deckt industriell hergestellte Tiernahrung den größten Teil der Nahrungsversorgung unserer Vierbeiner ab. Derzeit wird der größte Teil der Hunde mit Trockenfutter versorgt, mit wachsendem Anteil. Welche Vor- oder Nachteile Trockenfutter hat, soll in einem Vergleich zwischen hochwertigem Trocken- und Feuchtfutter (Dose) am Beispiel eines 40-Kg-Hundes erfolgen.
Vorab hierzu ein kleiner Exkurs in Sachen Ernährung:
Ernährung des Hundes erfolgt durch
- Rohproteine (Eiweiße)
- verdauliche Eiweiße
- nicht oder schwer verdauliche Eiweiße
- Fette, Öle
- Kohlenhydrate
- Vitamine (natürliche und synthetisch hergestellte)
- Mineralien
- Spurenelemente
Rohproteine werden gewonnen aus
- verdaulichem Eiweiß
- Muskelfleisch (max. mit 23 % Proteinanteil)
- Innereien
- Blut
- nicht oder schwer verdaulichem Eiweiß
- Hufe, Hörner, Köpfe, Krallen
- Fell, Haare, Federn
- Mägen, Därme, Lunge, Grieben, Sehnen, Knochen
- Tiermehl
- Getreide, Getreidenebenprodukte
Vorteile von Trockenfutter
- leichter Transport
- gute Lagerungsmöglichkeiten
- geringeres Volumen
- billiger als Feuchtfutter (ca. 25 - 50%)
- leichtere Entsorgung (keine Dosen)
- gute Haltbarkeit bei entsprechender Konservierung
- kann auch bei Wärme dem Hund allzeit zur Verfügung stehen
- gute Sättigung (vor allem bei Quellfuttersorten)
- kein „Wassereinkauf“
Futtermengen zur Ernährung eines 40-Kg-Hundes (sogen. Erhaltungsbedarf)
- Trockenfutter: 400 bis 550 g/Tag (entsprechend Herstellerangaben)
- Feuchtfutter 800 bis 1.600 g/Tag (entsprechend Herstellerangabe
Zusammensetzung des Futters (Durchschnittswerte):
- Trockenfutter: 10 % Feuchtigkeit, 90 % Trockensubstanz (TS)
- Feuchtfutter: 75 % Feuchtigkeit, 25% Trockensubstanz (TS)
Ermittlung der Zusammenseztung der Trockensubsanz (TS)
Die Fütterungsmenge setzt sich bei eimem etwa 40 kg schweren Hund wie folgt zusammen:
Trockenfutter mit ca. 400 g/Tag:
- 90 % von 400 g = 360 g TS/d
- davon Proteine: 80 - 90 g (bei Rohprotein ca. 24-28 %),
- Fett: 40 g (bei ca. 10 %)
- Schwerverdauliches: ca. 230 g (360 g- 90 g- 40 g = 230 g)
Feuchtfutter mit ca. 800 g/Tag:
- 25 % von 800 g = 200 g TS/d,
- davon verdaul. Proteine: 80 - 90 g (bei Rohprotein 10 -12 %),
- Fett: 50 g (bei ca. 6 %)
- Schwerverdauliches: ca. 60 g (200 g- 90 g- 50 g = 60 g)
Oder folgende vergleichende Betrachtung bei einem 40 kg-Hund:
Trockenfutter 400 g/Tag bei 10 % Feuchtigkeit. Seblstgekochtes, Feuchtnahrung hat ca. 70 bis 80 % Feuchtigkeit. Das bedeutet bei 400 g TF etwa 2,8 l Wasser plus 400 g TF gleich 3,2 kg. Das bedeutet, dass eigentlich ein 40 kg-Hund am Tag eine Ration von ca. 3,2 kg fressen muss. Vorstellbar? Zum Vergbleich: ein 80 kg-Mensch nimmt je nach Aktivität und körperlicher Belastung zwischen 650 g bis 1.200 g Nahrung auf.
Feuchtfutter passiert den Mgen-/Darmtrakt in etwa sieben bis acht Stunden, Trockenfutter hingegen benötigt nach unseren Erfahrungen ein bis eineinhalb Tage (bestätigt durch Kunden). Der hundliche Organismus muss sich demnach für die Verwertung der Nahrung deutlich länger auseinandersetzen. Spricht das für Trockenfutter?
Unser Tipp/unsere Bitte: Beobachten Sie einmal Ihre tägliche Nahrungsaufnahme und teilen uns das bitte mit. Hierfür im Voraus unseren Dank.
Unser Fazit:
Trockenfutter ist deutlich billiger. Was in dem Futter verarbeitet wird, ist jedoch schwerer nachzuvollziehen. Der Anteil an hoch verdaulichen Proteinen muss bei vergleichbarer Nahrung geringer als beim Feuchtfutter sein (sonst würde der Hund ja überfüttert werden). Der Organismus des Hundes muss daher deutlich mehr Stoffe (60 g : 230 g oder 3,2 kg/Tag) verarbeiten, die für ihn nicht oder nicht gut verdaulich sind und damit den Stoffwechsel des Hundes belasten! Hiervon sind vor allem Leber und Nieren betroffen.
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Tierzentrum Dillingen informiert -Besuch bei Regens Wagner, Dillingen
12.8.2009 von Bernd Meyer-Haberland.
Bernd Meyer-Haberland vom Tier-Zentrum Dillingen besucht ehrenamtlich nun schon seit fast einem Jahr in regelmäßigen Abständen zusammen mit vier bis fünf seiner Service-Hunde stundenweise die Tagesstätte für Senioren von Regens-Wagner in Dillingen.
Bei seinen ersten Besuchen waren die Bewohner recht zurückhaltend, teils desinteressiert oder gar ängstlich. Durch das offene Zugehen der Hunde auf die Bewohner wurde jedoch sehr schnell eine Vertrauensbasis hergestellt. Bereits bei dem vierten Besuch wurden Aika, Gladys (weiße Schweizer Schäferhunde) und die Eurasier Alluna, Barkhan und Calinka (Welpe) von der Runde mit einem freudigen Hallo begrüßt. Es hat zwischenzeitlich den Anschein, dass der Besuch der Vierbeiner von einigen Senioren herbeigesehnt wird.
Die Hunde bringen sofort Leben in die Tagestätte: Sie gehen auf die Senioren zu, begrüßen sie, lassen sich streicheln und knuddeln. Als Höhepunkt -sicherlich auch für die Senioren- dürfen die Teilnehmer den Hunden Futter mit dem Löffel aus der Dose geben. Auch kleinere Showeinlagen werden geboten: Calinka beispielsweise springt auf Zuruf auf den Schoß. Oder Frau Becker möchte wissen, wie man richtig auf fremde Hunde zugeht. Meyer-Haberland erklärt dann der interessierten Runde, dass es vor allem auf die richtige Körperhaltung und die richtigen Berührungen ankommt. So werden bei jedem Besuch auch immer wieder neue hilfreiche Tipps und Informationen zum Thema Hund gegeben.
Positive Effekte für Körper und Seele
Bei den Besuchen werden durch den Kontakt zu den Tieren Ängste abgebaut. Streicheln und Körperkontakt wirken sich positiv auf die körperliche und psychische Gesundheit aus. Die Bewohner sind wacher und offener, ihre Aufmerksamkeit erhöht sich und die Hunde bieten Anlass für Gespräche. Die Senioren werden spielerisch zu Reaktionen heraus gefordert, zu Bewegungen, zum Dasein im Hier und Jetzt. Die Tiere wecken Erinnerungen an den eigenen Hund, an früher, an den Nachbarshund, an Momente mit Tieren. Die Kommunikation und Kontaktaufnahme zwischen Mensch und Hund geschieht auf der Gefühlsebene. Die Hunde kommunizieren, indem sie authentisch auf die Menschen zugehen. Sie nehmen ihr Gegenüber so wie es ist.
Für solche Besuche bei älteren und behinderten Menschen eignen sich alle Hunde, die gut sozialisiert sind -vor allem im Umgang mit Menschen aber auch mit anderen Tieren. Der Hund darf keine Scheu vor Rollstühlen oder anderen Gehhilfen haben. Er muss sich von Fremden streicheln lassen, darf nicht aggressiv oder ängstlich auf überraschende Berührungen oder Bewegungen reagieren. Aber auch für die Hunde ist es wichtig, dass sie nicht überfordert werden. Aus diesem Grund nimmt Meyer-Haberland auch immer mehrere Hunde seines Rudels zu den Treffen mit. Hierdurch verteilen sich die Belastungen auf mehrer Schultern und der ein oder andere kann sich kurzzeitig auch zurückziehen.
Meyer-Haberland betreibt das Tier-Zentrum Dillingen in der Johann-Michael-Sailer-Str. 9. Neben der hundeschule haberland werden hier weitere Serviceleistungen rund um Hund, Katze und Pferd angeboten. In Zusammenarbeit mit der Mobilen Tierheilpraxis Julia Borggreve, Dillingen, wird das Beratungsangebot zum Thema Tiergesundheit und Ernährung ergänzt. Auch beim Verkauf von Tiernahrung werden ausschließlich gesunde Nahrung und Pflegeprodukte angeboten. Urlaubsbetreuung zu Hause, Gassi-geh-Service, Bereitstellung von Service-Hunden, Besuchs- und Begleitdienste für Ältere und Behinderte sowie Hilfen zur Tierbestattung runden die Serviceleistungen ab. Nähere Informationen unter ww.tierzentrum-dillingen.de oder ( 09071-4212).
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