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Wussten Sie schon … Unterschiede zwischen Trocken- und Feuchtfutter
Dieser Eintrag stammt von Bernd Meyer-Haberland Am 12.8.2009 @ 05:19 In Magendreher, Einzugsbereich, chemiefrei, Günzburg, Augsburg, Donauwörth, Lauingen, Gundelfingen, Höchstädt, Gesundheit, Wertingen, Ulm, Nördlingen, Dillingen, Tierzentrum, Senioren, Trockenfutter, Pflege, Fellprobleme, Durchfall, Allergie, Feuchtfutter, Dosenfutter, Hunde, Katzen, Zusatzeinkommen, Inhaltsstoffe, Zusammensetzung, Ernähren | 1 Kommentar
Über viele Jahrtausende wurden Hunde mit Essensresten versorgt. Seit den sechziger Jahren deckt industriell hergestellte Tiernahrung den größten Teil der Nahrungsversorgung unserer Vierbeiner ab. Derzeit wird der größte Teil der Hunde mit Trockenfutter versorgt, mit wachsendem Anteil. Welche Vor- oder Nachteile Trockenfutter hat, soll in einem Vergleich zwischen hochwertigem Trocken- und Feuchtfutter (Dose) am Beispiel eines 40-Kg-Hundes erfolgen.
Vorab hierzu ein kleiner Exkurs in Sachen Ernährung:
Ernährung des Hundes erfolgt durch
Rohproteine werden gewonnen aus
Vorteile von Trockenfutter
Futtermengen zur Ernährung eines 40-Kg-Hundes (sogen. Erhaltungsbedarf)
- Trockenfutter: 400 bis 550 g/Tag (entsprechend Herstellerangaben)
- Feuchtfutter 800 bis 1.600 g/Tag (entsprechend Herstellerangabe
Zusammensetzung des Futters (Durchschnittswerte):
Ermittlung der Zusammenseztung der Trockensubsanz (TS)
Die Fütterungsmenge setzt sich bei eimem etwa 40 kg schweren Hund wie folgt zusammen:
Trockenfutter mit ca. 400 g/Tag:
Feuchtfutter mit ca. 800 g/Tag:
Oder folgende vergleichende Betrachtung bei einem 40 kg-Hund:
Trockenfutter 400 g/Tag bei 10 % Feuchtigkeit. Seblstgekochtes, Feuchtnahrung hat ca. 70 bis 80 % Feuchtigkeit. Das bedeutet bei 400 g TF etwa 2,8 l Wasser plus 400 g TF gleich 3,2 kg. Das bedeutet, dass eigentlich ein 40 kg-Hund am Tag eine Ration von ca. 3,2 kg fressen muss. Vorstellbar? Zum Vergbleich: ein 80 kg-Mensch nimmt je nach Aktivität und körperlicher Belastung zwischen 650 g bis 1.200 g Nahrung auf.
Feuchtfutter passiert den Mgen-/Darmtrakt in etwa sieben bis acht Stunden, Trockenfutter hingegen benötigt nach unseren Erfahrungen ein bis eineinhalb Tage (bestätigt durch Kunden). Der hundliche Organismus muss sich demnach für die Verwertung der Nahrung deutlich länger auseinandersetzen. Spricht das für Trockenfutter?
Unser Tipp/unsere Bitte: Beobachten Sie einmal Ihre tägliche Nahrungsaufnahme und teilen uns das bitte mit. Hierfür im Voraus unseren Dank.
Unser Fazit:
Trockenfutter ist deutlich billiger. Was in dem Futter verarbeitet wird, ist jedoch schwerer nachzuvollziehen. Der Anteil an hoch verdaulichen Proteinen muss bei vergleichbarer Nahrung geringer als beim Feuchtfutter sein (sonst würde der Hund ja überfüttert werden). Der Organismus des Hundes muss daher deutlich mehr Stoffe (60 g : 230 g oder 3,2 kg/Tag) verarbeiten, die für ihn nicht oder nicht gut verdaulich sind und damit den Stoffwechsel des Hundes belasten! Hiervon sind vor allem Leber und Nieren betroffen.
Ihr [1] tierzentrum-dillingen.de
Wenn Sie Ihren Hundes oder Ihre Katze gesund ernähren möchten und an einem Zusatzeinkommen interessiert sind, schauen Sie mal [2] hier.
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